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Punktspielbetrieb in der "Bossel-Liga Harz" schon 10 Jahre

Leider nur noch 4 Mannschaften am Start / Weitere Teams willkommen

Dass sich das Hallenbosseln auch im Harz und ganz besonders im Seesener Stadtgebiet sowie im Ambergau einer großen Beliebtheit erfreut, dürfte mit Blick auf die zahlreichen im Jahreslauf angebotenen Turniere und Veranstaltungen bekannt sein. Und so war es nur eine Frage der Zeit, dass das Bosseln hier wie im Fußball und Handball auch in einen Punktspielbetrieb übergehen musste.
Das geschah denn auch auf Initiative der Bosselabteilung des MTV Bornhausen mit Volkmar Witte an der Spitze. Nach Vorgesprächen mit interessierten Mannschaften, klärenden Gesprächen mit den Vorständen und der Ausarbeitung eines Konzeptes mit Spielmodus und Regeln wurde 2007 ein Punktspielbetrieb in der so genannten "Bossel-Liga Harz" aus der Taufe gehoben. Die Saison soll immer im September beginnen und im April enden, wobei der April für Nachholspiele vorgesehen ist. Die Spielergebnisse und die aktuelle Tabelle werden übrigens jeweils nach den Spielen auf der Internetseite des MTV Bornhausen veröffentlicht.
In der ersten Saison 2007/2008 waren es vier teilnehmende Mannschaften, die sonntags im zweiwöchigen Rhythmus Punktspiele durchführten, und zwar BSV Alfeld, "Terrier" Bockenem, "Pfeil" Rhüden und MTV Bornhausen. Schon ein Jahr später konnte um die Mannschaften "Terrier" Bockenem II und BSV Alfeld II "aufgestockt" werden, sodass sechs Mannschaften am Start waren.
Als Neueinsteiger haben sich in der Saison 2010/2011 die "Thekenturner" Bornhausen für den Punktspielbetrieb angemeldet. Für die Saison 2011/2012 haben die "Treppenterrier" Bockenem nur noch ein Team gemeldet. Damit bieb es also weiterhin bei sechs teilnehmenden Mannschaften in der Saison 2012/2013.
Für die Saison 2013/2024 hat der BSV Alfeld seine zweite Mannschaft zurückgezogen und auch die "Thekenturner" Bornhausen sind ausgeschieden. Damit sind mit "Pfeil" Rhüden, "Terrier" Bockenem, BSV Alfeld und MTV Bornhausen wieder die vier Mannschaften am Start, die damals auch die Bosselliga Harz gegründet haben.

In der letzten Zeit lief es jedoch nicht mehr so richtig rund bei Bosselern, auch weil sich Volkmar Witte krankheitsbedingt eine Auszeit nehmen musste. Inzwischen ist er wieder voll dabei und sagt: "Wir sind im Moment zwar nur noch vier Teams, aber wir arbeiten hart daran auch andere Mannschaften für unseren Sport zu begeistern und in der Bossel-Liga Harz um Punkte zu kämpfen."


Spielberichte und aktuelle Tabelle


Kleine Regelkunde

Gebosselt wird in der Halle, und die Regeln sind ähnlich dem Curling und Eisstockschießen. Gespielt wird auf einer Bahn von 16 Metern Länge und zwei Metern Breite. Die Wurfbahn beträgt zwölf Meter für Herren und zehn Meter für Damen. Das anschließende Zielfeld hat eine Länge von vier Metern.
In die Mitte des Zielfeldes wird die Daube platziert. Jede Mannschaft besteht aus drei bis vier Spielern; bei vier Spielern fungiert einer als Mannschaftsführer, welcher am Ende des Zielfeldes steht, um Anweisungen zu geben, die dazu führen sollen, mit den drei Bosselstöcken, welche unterwärts Borsten aufweisen, so dicht wie möglich an die Daube zu schieben.
Der Gegner versucht nun das Gleiche, wobei die gegnerische Bossel oder die Daube verschoben werden kann. Beides kann aber auch aus dem Zielfeld herausgeschoben werden. Die Daube wird dann wieder in die Mitte des Zielfeldes gelegt. Die Bossel ist aber aus dem Spielfeld und kann nicht mehr punkten. Es muss immer versucht werden, so dicht wie möglich an die Daube zu kommen. Am Ende eines Spiels erhalten alle Bosseln im Zielfeld einen Punkt; die Bossel, die der Daube am nächsten liegt, erhält zwei Punkte. Ein Punktspiel besteht aus zehn Durchgängen à sechs Spielen und dauert etwa zwei bis drei Stunden.

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